altmarkgeschichte

Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark





Christiane Elisabeth Werner

Deutschbein

Ehefrau des Schmiedemeisters

Sterbedatum:
22.12.1850
Ort:
Krüden
Standort:
Kirchhof
GPS:
11.696012 - 52.923781

Beschreibung:
Zustand:
Die Inschrift der Grabplatte aus Sandstein ist bis auf den Namenszug kaum noch lesbar. Im Mittelteil besitzt die Oberfläche schadhafte Stellen. Die Platte ist durch Moosbewuchs stark verschmutzt.

Dekor:
Die Platte besitzt einen wulstigen Rand und eine vertiefte Schrift. Einzig das Trauungssymbol (zwei überlappende Kreise) ist erhaben. Vier vierzehnblättrige Blüten dekorieren die Ecken. Unter dem Schriftfeld steht ein längliches Schmuckemblem mit Weinlaub. Die Zierelemente dominieren aufgrund ihrer plastischen Ausarbeitung die Grabplatte.

Inschrift:


Christiane Elisabeth Deutschbein
* am 2… Januar 1790.
oo am … 1827.
† am … 1850.







Anmerkung:
Christiane Elisabeth Deutschbein war mit dem Huf- und Waffenschmiedemeister Gottfried Christoph Werner verheiratet. Ihre Eheschließung ist nicht im Kirchenbuch von Krüden dokumentiert worden. Sie starb 1850 an Gallenfieber in einem Alter von 60 Jahren, 10 Monaten und 29 Tagen und hinterließ neben ihrem Ehemann vier Kinder.
Die Grabplatte gehört zu den in Hossfeld / Haetge „Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen Der Kreis Osterburg“, Kommissionsverlag August Hopfer in Burg 1938 auf S. 191 genannten Grabmäler: „Auf dem Friedhof liegen neun Grabsteine, schlichte Inschrifttafeln vom Ende des 18. Jahrhunderts bis um 1860. Inschriften stark zerstört. Aus der Zeit der um 1850 acht gusseiserne Kreuze“. Insgesamt haben sich auf dem inzwischen aufgelassenen Krüdener Friedhof fünf Grabplatten bis heute erhalten. Eiserne Grabkreuze sind nicht mehr vorzufinden.

Lage:
Die Grabplatte liegt auf dem Kirchhof wenige Meter südlich des Patronatslogen-Anbaus der Kirche.

Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2018